… aus dem Physiksaal
© 2011 - 2021  Sven H. Pfleger

Aus der Praxis

Messleitungshalter im Selbstbau -

aber mal anders

Gerade   die   kleinen   2   mm   -   Messleitungen   passen   nicht   in   die   sonst   üblichen Messleitungshalter.   Zudem   verheddern   sie   sich   besonders   leicht   und   auch sehr gern - egal ob in der Schublade oder in Lochbrettern an der Wand. Doch   es   gibt   eine   recht   einfache   und   zudem   enorm   platzsparende   Variante, die   mit   wenig   Material   und   wenig   Aufwand   leicht   selbst   hergestellt   werden kann.    Der    hier    vorgestellte    Messleitungshalter    besteht    im    Prinzip    aus parallel   angeordneten   Holzleisten   in   der   Länge   der   Kabel.   Alles   zum   Aufbau, Tipps und Hinweise zu Haltern für längere Kabel gibt es hier  zum Download.

Widerstandsdekade zum Selber bauen

Widerstandsdekaden   sind   nützliche   Hilfsmittel   im   Labor,   mit   denen   sich, ähnlich   einem   Potentiometer,   Widerstandswerte   einstellen   lassen.   Bei   der Dekade     sind     jedoch     definierte     Werte     darstellbar,     die     sich     meist     in Zehnerpotenzen   variieren   lassen   und   deren   Wert   direkt   ablesbar   angezeigt wird. Solche     Dekaden     sind,     je     nach     Ausstattung     (Anzahl     der     Bereiche, Belastbarkeit    und    Genauigkeit    der    verwendeten    Widerstände    etc.),    recht teuer. Dabei   ist   der   Selbstbau   relativ   einfach,   und   die   ausführliche   Anleitung   zum Download  zeigt, wie es geht.

Kondensatordekade       

            

zum Selber bauen

Wenn     schon     -     denn     schon:          Ähnlich     den     Widerstandsdekaden     sind Kondensatordekaden    mindestens    ebenso    nützliche    Hilfsmittel    im    Labor. Gerade    die    Kondensatordekade    macht    nämlich    Werte    verfügbar,    die    die normalen Baureihen nicht abdecken. Und   mit   einem   Trick,   ist   der   Bauteileaufwand   für   den   Nachbau   sogar   recht übersichtlich   -   nämlich   gerade   mal   5   Kondensatorwerte   pro   Dekade.   Mit sechs   Bereichen   (10   pF   -   100   pF   -   1   nF   -   10   nF   -   100   nF   -   1   µF)   lassen   sich damit Werte von z.B. 10 pF bis 11 µF und das in 10 pF - Schritten einstellen! Wie   das   gemacht   wird   und   was   dabei   zu   beachten   ist,   zeigt   natürlich   wieder die ausführliche Selbstbau-Anleitung .

Alternative zur Flachbatterie

Sie   sind   gut   geeignet   für   Experimente   zum   elektrischen   Stromkreis   aber   sie sind     mittlerweile     nur     noch     schwer     und     dann     auch     noch     teuer     zu bekommen:    4,5    V    -    Flachbatterien!    Versuchen    sie    mal,    die    in    einem beliebigen Supermarkt oder im Baumarkt zu kaufen. Doch   es   gibt   Alternativen:   Batterieadapter.   In   diese   Halter   kommen   drei normale   1,5   V   -   Mignon-Batterien   und   schon   ist   die   gewohnte   elektrische Energiequelle wieder - mit handelsüblichen Batterien - verfügbar. Wer   jetzt   noch   an   die   Umwelt   denkt,   könnte   gleich   auf   wiederaufladbare Akkus   setzen.   Ob   die   aber   unvermeidbare   Kurzschlüsse   bei   den   Versuchen so gut überstehen, muss man für sich selber entscheiden.

Bandgenerator für wenig Geld

Was   wären   Versuche   zur   Elektrostatik   ohne   Bandgenerator?   Mit   mehreren hundert   Euro   sind   die   Bandgeneratoren   der   großen   Lehrmittelfirmen   aber leider auch sehr teuer. Für Schülerversuche (10 Stück) unerschwinglich! Doch    es    gibt    einen    nahezu    idealen    “Handheld”-Bandgenerator.    Und    der kostet wesentlich weniger: Maximal 30 € im Spielwarenhandel. Der    mit    zwei    Mignon-Batterien    betriebene    Motor    im    Inneren    treibt    ein kleines     Gummiband     an.     Das     läuft     auf     der     einen     Seite     über     eine Kunststoffrolle,    auf    der    anderen    Seite    über    eine    Aluminiumrolle.    Oben “greift”    eine    kleine    Metallspitze    die    Ladungen    ab    und    führt    sie    einer beschichteten Papp-Röhre zu, die sich so elektrisch auflädt.

Praktische Sicherung für Netzgeräte

Die    sicherste    Quelle    für    elektrische    Experimente    und    Versuche    ist    eine Batterie,      obwohl      deren      ungebremster      Einsatz      allein      schon      aus Umweltgesichtspunkten    kaum    noch    zu    vertreten    ist.    Hier    ist    der    Einsatz eines   Steckernetzteils   überlegenswert,   zumindest,   wenn   dies   grundlegende Bedingungen   (wie   zum   Beispiel   Kurzschlussfestigkeit   und   Strombegrenzung, sowie galvanische Trennung) erfüllt. Einfache   und   preiswerte   Steckernetzteile   bieten   sich   da   ja   an,   aber   sie   sind meist   nicht   kurzschlussfest.   Eine   Schmelzsicherung   kann   das   leisten,   wird aber   viel   zu   häufig   auszutauschen   sein.   Hier    eine   Alternative,   die   in   ein kleines Gehäuse passt und keinen Eingriff ins Netzgerät erfordert!

Ergänzung für alle Elektronik -

Stecksysteme

Die   Stecksysteme   mit   4-mm-Steckkontakten   sind   in   fast   jeder   Sammlung   zu finden.   Ergänzt   werden   können   selbst   ältere   Systeme   noch   mit   aktuellen Bausteinen.   Doch   nicht   immer   ist   das   finanziell   zu   stemmen,   nicht   immer gibt   es   wirklich   jedes   Bauteil   in   den   Modulgehäusen   gefasst   und   so   ist   es Zeit für gute Ideen. Welche   Möglichkeiten   es   gibt,   was   sie   kosten   und   wie   man   sie   baut,   das findet sich im Beitrag, den man hier als PDF-Datei  laden kann

Ansteckbarer Ausgangsschalter       

für Netzteile

Viele   moderne   Netzteile   haben   ihn   schon,   und   auch   wenn   er   zunächst   nervt, wird   man   ihn   nach   einiger   Zeit   nicht   mehr   missen   wollen:   Den   Schalter   für das   Netzteil   -   genauer   gesagt   für   dessen   Ausgang.   Nun   könnte   man   ja   recht einfach   einen   solchen   Schalter   zusätzlich   einbauen   -   dafür   müßte   jedoch das   Gerät   geöffnet   werden   und   nicht   immer   findet   sich   dann   der   passende Platz. Hier eine einfache und praktikable Lösung: Für   5   bis   10   €   ist   der   steckbare   Schalter   schnell   aufgebaut   und   leistet   ab dann   wertvolle   Dienste.   Der   Abstand   der   beiden   Einbau-Bananenstecker   ist meist   im   Standardraster   von   19mm   vorgegeben.   Alternativ   können   natürlich auch     ganz     andere     Schalterkombinationen,     zum     Beispiel     bei     einem Doppelnetzteil    gebaut    werden.    Hier    würde    nicht    nur    die    Verdrahtung sondern   die   gemeinsame   Abschaltung   aller   Ausgänge   einen   wesentlichen Vorteil darstellen. Denken sie nur einmal an OP-Schaltungen! Eine Beschreibung zum Download gibt es hier .