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Aus der Praxis
 ©  2011 - 2018   Sven H. Pfleger
4mm - der Stecker fürs Labor Wie schon im Beitrag Leitungen beschrieben: Der Quasi-Standard in jedem Labor sind Steckkontakte mit 4 mm Durchmesser. Und von verschiedenfarbigen und unterschiedlich langen Exemplaren solcher Versuchsleitungen kann man kaum genug haben. Gerade billig sind die nicht - ganz besonders, wenn es darum geht, berührungsgeschütze Versionen zu verwenden, die es auch in Form von Schiebehülsensteckern gibt. Die passen dann auch in “normale Buchsen”, auch wenn sie nur eingeschränkt verwendet werden dürfen. Hier im Bild ist ein solcher Stecker, den man stapeln kann und mit dem sich recht günstige Leitungen selber herstellen lassen - zudem noch mit der Schiebehülse und Schraubanschluss - und obendrein nicht mal so teuer! Was will man also noch mehr? Das “Problem” dieses Steckers ist die Tatsache, dass der Hersteller den Berührungsschutz offenbar nicht wirklich verstanden hat. Wie erklärt sich sonst das durchgehende Loch für sie Schraube? Was die Schiebehülse vorne abdeckt, das lässt die Schraube wieder offen liegen!
Das Problem wäre leicht zu lösen Übrigens: Der Stecker ist komplett zerlegbar. Hätte man nur das Schraubenloch weg ge- lassen, dann wäre es abgedeckt, man könnte den Stecker montieren und problemlos nutzen. So aber ist der Stecker leider nur eingeschränkt nutzbar, weil die offen liegende Schraube bei höheren Spannungen lebensgefährlich ist. Und die Reaktion des deutschen Versenders: Der hat immerhin einen Hinweis aufgenommen, wonach der Stecker nur bis max. 35 V genutzt werden soll. Im Übrigen würde man dies an den Hersteller weitergeben. Bleibt zu hoffen, dass der reagiert - zum eigenen Nutzen, denn der Stecker ist ja wirklich nicht schlecht. Kleine Ursache, große Wirkung. Also: Augen auf, beim Steckerkauf!